2016

mit app`s und computerprogrammen bearbeitete zeichnungen und fotos

Ob die einzige Akzeptanz die der Kunst wiederfährt  das ausgestellt sein ist begann er sich nach 2003 immer häufiger zu fragen. Andere Künstler gelangten zur Überzeugung, dass es das Happening ist das die geeignete Darstellungsform ist. Nachdem er Jahrzehnte lang schön brav der Gewohnheit des Produzierens und Zeigens nachging, rebellierte etwas in ihm. Kunst war für ihn mehr als nur Publikumsmagnet für Schaulustige, die anstelle auf der Gasse im Museum flanieren gehen, sich für wenige Minuten vor Bildern positionieren und von Gemälde zu Gemälde switchen.

 

Auch wenn Kunst mehr ist, so gelang es ihm nur Schrittweise aussagekräftige Bilder hervor zu bringen. Er stiess auf Kritik manchmal wohlgemeinte und manchmal zerstörerische, erlitt Rückschläge und hielt sich sehr lange beim Suchen von etwas Neuem auf. Ab 2005 musste er einem Broterwerb nachgehen, Berufe erlernen und sein Atelier sowie die Bronzegiesswerkstatt aufgeben. Der Elfenbeinturm oder die Bubble in dem sich Künstler gerne aufhalten war zusammengebrochen respektive geplatzt. Er sah sich mit der Realität des Arbeitnehmers  konfrontiert. War er durch den Karriereknick auf die Motive und Inspirationen gestossen worden, die seinen Bildern den letzten Schliff gaben?

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